Generation Y – Das Problem mit der selbsterfüllenden Prophezeiung.

Kaum eine Generation wird so heiß diskutiert und so unter die Lupe genommen wie die Generation Y. Je nachdem, welche Quelle herangezogen wird, zählen all diejenigen dazu, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurden. Auch ich (Jahrgang 1982) zähle zumindest laut Rechercheergebnis dazu. Es ist spannend, interessant aber auch irgendwie beängstigend permanent mit Headlines und Beiträgen konfrontiert zu werden, die mir und allen anderen, denen dieses Geburtsraster zugeschrieben wird, erklärt, wie man ist, was man fühlt, wie man liebt, wie man lebt, wie man arbeitet, welches Wertesystem man hat und und und.

 

Doreen Biskup -

Geschäftsführerin der MICE ACADEMY, Referentin, Trainerin & Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren,

Jahrgang 1982 & Ausläufer der Generation Y

Bild: ITB Berlin, 2016

Wird man permanent mit Statistiken, Analysen und Deutungen beschallt, die scheinbar besser wissen als man selbst, wer man ist und was man will, fängt man diesen Quatsch tatsächlich auch an zu glauben. Ohne die Studienergebnisse herabsetzen zu wollen – sie sind wertvoll und wichtig, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten – fürs Marketing oder für den HR-Bereich mit dem Ziel sämtliche Unternehmensbereiche auf Kundenorientierung zu trimmen. So weit so gut. Was bei all der Statistik und Analyse jedoch nicht vergessen werden darf, ist das Problem mit selbsterfüllenden Prophezeiung. Für gewöhnlich sind Menschen, die Summe Ihrer Erfahrungen, Sozialisation, Erziehung und tatsächlich zu knapp 50 Prozent Ihrer Verhaltensgenetik (!).

 

Was passiert aber, wenn ich eine komplette Generation permanent mit Verhaltensregeln, Wertvorstellungen und Handlungsmotiven konfrontiere? Ich und wir glauben Sie! Man muss nicht weit schauen – auch Werbung funktioniert so! Konfrontiere das Gehirn mit Botschaften, das Gehirn wird diese verarbeiten und in irgendeiner Art und Weise verankern.

 

Erst jüngst meinte ein für mich gleichaltriger Geschäftspartner  im Meeting mit älteren Kollegen zu konstatieren: „Wir als Generation Y ticken anders als Ihr (! – mich mit eingeschlossen).

 

Nun mag das sein, dass er anders tickt, als ich und die restlichen MeetingTeilnehmer, aber das mit den Statistiken über eine ganze Generation zu begründen, war dann doch etwas daneben, zumal er es mit seinen 50 Prozent Verhaltensgenetik immer noch steuern könnte. Und das ist das Dilemma mit der permanenten Konfrontation über Statistiken, die einem sagen, wie man ist – sie enden mitunter in selbsterfüllenden Prophezeiungen.

 

Nun soll das keine Abhandlung sein, über kognitive Prozesse oder eine Wertung der Statistiken, eher ein Appell an die Generation Y: Packt die Statistiken über Euch beiseite & vertraut doch bitte ein bisschen mehr auf Euer „Bauchgefühl“. Die MICE Branche ist als B2B und Dienstleistungsbranche sehr personenbezogen. Auch ich mache kein Business mit Generationen sondern mit Menschen und das immer auf Augenhöhe.

 

Wenn ihr Lust auf ein bisschen Nachhilfe in Sachen „Bauchgefühl“ habt, unterstützen wir Euch gern mit unserem Inhouse-Seminar „Geschäftsbeziehungsmanagement“ ;-) 

 

Kommunikativ & Interaktiv geht es auch in der Netzwerkstatt zu. Hie könnt ihr mal reinschnuppern und einen Eindruck von unserer Leistung und unserem Handeln erhalten.

 

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Quellen & Weiterführende Literatur

Plomin, 2003; Roth, 2008 in Häusel, Dr. Hans Georg (2011): Die wissenschaftliche Fundierung des Limbic Ansatzes.
Gründerszene.de (2017): Generation Y. In URL: http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/generation-y

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